Ob legale Online Casinos für Sie infrage kommen, hängt von dem Land ab, in dem Sie sich befinden, nicht von der Lizenz im Footer des Casinos. In Deutschland dürfen nur Anbieter mit einer Erlaubnis nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 virtuelle Automatenspiele und Online-Poker anbieten, nachzulesen auf der amtlichen Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL); in Österreich führt die Konzessionsliste des Finanzministeriums Online-Glücksspiel nur bei der Österreichischen Lotterien GmbH (win2day.at); in der Schweiz sind nur Online-Casinos mit einer Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) erlaubt.
Nach demselben Prinzip gilt in Großbritannien nur die Lizenz der UK Gambling Commission, in Ontario die Registrierung bei der AGCO, in Schweden die Lizenz von Spelinspektionen und in den Niederlanden die der KSA. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan erlaubt dem Betreiber, sein Geschäft nach den Regeln dieser Behörde zu führen. Sie macht das Casino nicht überall legal, und einige Länder haben EU-lizenzierten Anbietern, die gezielt ihre Spieler ansprachen, das Angebot untersagt. Diese Seite erklärt, wie Sie erkennen, was in Ihrem Wohnland erlaubt ist, mit Ländertabelle und Links zu den amtlichen Registern, Stand 19. Oktober 2026.
Transparenzhinweis: 99casinos.com erhält unter Umständen eine Provision, wenn Sie sich über Links auf dieser Seite registrieren. Die unten aufgeführten Casinos haben Offshore-Lizenzen aus Anjouan, die wir im öffentlichen Register von Anjouan geprüft haben, und keine Lizenz aus der EU, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ob Sie sie nutzen dürfen, hängt von Ihrem Land ab; Spieler aus Deutschland und Österreich schließen sie in ihren eigenen AGB aus.
Die fünf Casinos oben, Trixino (3,0 von 5), Smash Casino (2,9), Rivo Casino (2,8), Wildzy (2,6) und Seven Casino (2,5), haben Lizenzen aus Anjouan (Komoren). Keines von ihnen hat eine deutsche Erlaubnis oder steht auf der GGL-Whitelist, keines hat eine österreichische oder Schweizer Konzession, und auch in Großbritannien, Ontario, Schweden, Dänemark und den Niederlanden sind sie nicht lizenziert. Ihre eigenen AGB schließen unter anderem Spieler aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Österreich und Australien aus; die zentrale Klausel zu gesperrten Ländern nennt außerdem Zypern und Schweden, eine zweite Klausel in denselben AGB lässt diese beiden jedoch weg. Für Spieler in Deutschland und Österreich sind diese Casinos also nicht zugänglich. Die Schweiz steht nicht ausdrücklich auf ihrer Liste gesperrter Länder, doch ohne ESBK-Konzession ist ihr Angebot dort nicht bewilligt und damit nicht legal. Wir führen die fünf nur für Leser in Ländern, die keine eigene Lizenz verlangen; prüfen Sie die Ländertabelle unten und die Liste gesperrter Länder des Casinos, bevor Sie sich registrieren. Wir bewerten Casinos nach der Methode, die wir unter So bewerten wir Casinos beschreiben. Lizenz und Transparenz des Betreibers haben dort das größte Gewicht, und das ist ein Grund dafür, dass keines der fünf mehr als 3 von 5 Punkten erreicht.
Legale Online Casinos: Was „legal“ bei einem Online-Casino bedeutet
Drei getrennte Fragen entscheiden darüber, und die Antworten können unterschiedlich ausfallen.
- Ist der Betreiber überhaupt irgendwo lizenziert? Eine Lizenz einer anerkannten Aufsichtsbehörde bedeutet, dass das Unternehmen beaufsichtigt wird: Es hat Prüfungen der Personen bestanden, die es kontrollieren, ebenso seiner Finanzen und seiner Systeme, und es muss die Regeln dieser Behörde zu Fairness, Geldwäscheprävention und Spielerschutz einhalten.
- Darf es in Ihrem Land Spiele anbieten? Das entscheidet das Recht Ihres Landes. Viele Länder verlangen von jedem Anbieter, der ihre Einwohner anspricht, eine eigene Lizenz, und eine ausländische Lizenz ersetzt sie nicht. In Deutschland ist das die Erlaubnis nach dem GlüStV 2021, in Österreich eine Konzession nach dem Glücksspielgesetz, in der Schweiz eine Konzession der ESBK.
- Was sagt das Recht Ihres Landes über Spieler? Die meisten Gesetze richten sich gegen den Anbieter und seine Werbung, nicht gegen den Spieler. Einige, etwa das deutsche, stellen auch die Teilnahme unter Strafe. Das Schweizer Geldspielgesetz dagegen sagt ausdrücklich, dass sich Spieler nicht strafbar machen.
Ein Casino kann also ordnungsgemäß lizenziert und in Ihrem Land trotzdem unerlaubt sein. So untersagte Spelinspektionen am 8. Januar 2026 Claymore Malta, ohne schwedische Lizenz Spiele in Schweden anzubieten. Zwei Unternehmen hinter den Casinos, die wir aufführen, haben von Spelinspektionen dieselbe Art von Verfügung erhalten: Softon Ltd, Betreiber von Smash Casino (9. Juli 2026), und Rabocse SRL, laut Register Lizenzinhaber von Wildzy (18. August 2025). Jede dieser Verfügungen verbietet dem Unternehmen, Personen in Schweden Glücksspiel anzubieten. Der umgekehrte Fall, eine Website ganz ohne Lizenz, ist in keinem Land legal, das Glücksspiel reguliert.
Online-Casino-Recht nach Ländern (Oktober 2026)
| Land | Aufsichtsbehörde | Status von Online-Casinos | Nationale Selbstsperre | Hilfe |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | Virtuelle Automatenspiele und Online-Poker werden nach dem GlüStV 2021 bundesweit erlaubt und auf der GGL-Whitelist geführt; Online-Casinospiele (Tischspiele, Live-Dealer) regelt jedes Bundesland selbst | OASIS (Sperrdatei) | BIÖG-Telefonberatung 0800 1 37 27 00 |
| Österreich | Bundesministerium für Finanzen (BMF); Glücksspielmonopol des Bundes | Monopol: Online-Glücksspiel nur über die Konzession der Österreichischen Lotterien (win2day.at, gültig bis 30. September 2027); ein Reformentwurf mit offenem Konzessionsverfahren ist bei der EU notifiziert, aber noch nicht in Kraft | Noch kein zentrales Register (im Reformentwurf vorgesehen) | Glücksspielsucht-Hotline 0800 20 52 42 |
| Schweiz | ESBK (Spielbankenspiele), Gespa (Lotterien und Sportwetten) | Nur Online-Casinos mit Schweizer Konzession; derzeit 10 Spielbanken mit Online-Angebot; nicht bewilligte Angebote werden per DNS gesperrt | Spielsperre (schweizweit und in Liechtenstein) | SOS Spielsucht 0800 040 080 |
| Großbritannien | UK Gambling Commission (UKGC) | Lizenzierter Markt; nur UKGC-Lizenznehmer dürfen Kunden in Großbritannien bedienen (Gambling Act 2005, seit 2014 auch für Anbieter im Ausland) | GAMSTOP (nur UKGC-Seiten) | National Gambling Helpline 0808 8020 133 |
| Irland | Gambling Regulatory Authority of Ireland (GRAI) | Neues System nach dem Gambling Regulation Act 2024; Lizenzen werden ab 2026 schrittweise vergeben, beginnend mit Sportwetten | National Gambling Exclusion Register (geplant) | Hilfsangebote der HSE bei Glücksspielproblemen |
| Ontario (Kanada) | AGCO reguliert; iGaming Ontario (iGO) schließt die Verträge mit den Anbietern | Offener privater Markt seit 4. April 2022; iGO führt 49 Anbieter und 84 Websites (1. September 2026) | Programme der Anbieter und der Provinz | ConnexOntario 1-866-531-2600 |
| Übrige kanadische Provinzen | Lotteriegesellschaften der Provinzen | Staatliche Seiten wie PlayNow (BCLC) und Espacejeux (Loto-Québec); Alberta hat 2025 den iGaming Alberta Act verabschiedet, um einen regulierten privaten Markt zu öffnen | Programme der Provinzen | Hotlines der Provinzen |
| Schweden | Spelinspektionen | Lizenzierter Markt seit 1. Januar 2019; nicht lizenzierten Seiten, die sich an Schweden richten, kann das Angebot untersagt werden | Spelpaus | Stödlinjen 020-81 91 00 |
| Dänemark | Spillemyndigheden | Lizenzierter Markt seit 1. Januar 2012 | ROFUS (über MitID) | StopSpillet 70 22 28 25 |
| Niederlande | Kansspelautoriteit (KSA) | Lizenzierter Markt seit 1. Oktober 2021 (Gesetz über Glücksspiel aus der Ferne, Koa) | CRUKS | AGOG 0900-2177721 |
| Spanien | Dirección General de Ordenación del Juego (DGOJ) | Lizenzierter Markt; wer Spanien anspricht, braucht eine spanische Lizenz | RGIAJ | Lokale Hilfsangebote |
| Italien | Agenzia delle Dogane e dei Monopoli (ADM) | Lizenzierter Markt über ADM-Konzessionen | RUA | Lokale Hilfsangebote |
| Belgien | Kansspelcommissie (Glücksspielkommission) | Online-Casino nur mit einer A+-Lizenz, die an eine belgische Spielbank gekoppelt ist | EPIS | Lokale Hilfsangebote |
| Frankreich | Autorité nationale des jeux (ANJ) | Online-Sportwetten und Online-Poker lizenziert; Online-Casinospiele wie Slots und Roulette sind nicht erlaubt | Nationales Sperrregister | Joueurs Info Service |
| Finnland | Monopol (Veikkaus), bis das neue Gesetz greift | Neues Glücksspielgesetz: Lizenzanträge ab 1. März 2026, lizenzierter Markt ab 1. Juli 2027 | Instrumente der Anbieter | Peluuri |
| Norwegen | Lotteri- og stiftelsestilsynet | Staatsmonopol (Norsk Tipping); Zahlungsverbot seit 1. Juni 2010 und DNS-Sperren seit 1. Januar 2025 | Instrumente der Anbieter | Hjelpelinjen |
| USA | Aufsichtsbehörden der Bundesstaaten | Acht Bundesstaaten haben Online-Casinos legalisiert; sieben Märkte sind in Betrieb (NJ, PA, MI, WV, CT, DE, RI); Maine hat einen Markt nur für Stammesbetreiber legalisiert, der noch nicht gestartet ist | Programme der Bundesstaaten | 1-800-MY-RESET |
| Australien | ACMA setzt den Interactive Gambling Act 2001 durch | Wer Australiern Online-Casinospiele anbietet, macht sich als Betreiber strafbar; die ACMA hat seit November 2019 1.822 Websites gesperrt (Stand 24. September 2026) | BetStop (Wetten) | Gambling Help Online |
| Indien | Ministry of Electronics and Information Technology (MeitY) | Der Promotion and Regulation of Online Gaming Act, 2025 verbietet in ganz Indien das Anbieten und Bewerben von Online-Echtgeldspielen, Casinospiele eingeschlossen, sowie die Abwicklung von Zahlungen dafür | Keine für Online-Casinos | Lokale Hilfsangebote |
| Neuseeland | Department of Internal Affairs | Der 2026 verabschiedete Online Casino Gambling Act sieht bis zu 15 Lizenzen vor; lizenzierte Seiten waren im Oktober 2026 noch nicht gestartet | Instrumente der Spielstätten und Anbieter | Gambling Helpline |
Gesetze ändern sich, und einige dieser Märkte stecken mitten in einer Reform, darunter Österreich. Prüfen Sie die Website der zuständigen Behörde, bevor Sie sich auf eine Zeile verlassen, und denken Sie daran: Die Liste gesperrter Länder eines Casinos ist ein Minimum, keine Aussage darüber, wo es legal ist.
Legale Online Casinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Deutschland: der Glücksspielstaatsvertrag 2021
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) ist ein Staatsvertrag der 16 Bundesländer, unterzeichnet am 29. Oktober 2020 und seit 1. Juli 2021 in Kraft. Öffentliche Glücksspiele dürfen nur mit Erlaubnis der zuständigen Behörde veranstaltet werden (§ 4 Abs. 1); alles andere ist unerlaubtes Glücksspiel, und Glücksspiel im Internet, das nicht ausdrücklich erlaubt ist, bleibt verboten (§ 4 Abs. 4). Der Vertrag unterscheidet zwei Online-Produkte:
- Virtuelle Automatenspiele (Online-Slots, § 22a) erlaubt die GGL bundesweit. Bankhalterspiele wie Roulette, Blackjack und Baccarat sind von dieser Erlaubnis ausgenommen.
- Online-Casinospiele (Tischspiele und Live-Dealer, § 22c) regelt jedes Bundesland selbst: Es kann sie selbst veranstalten, über eine öffentliche Stelle oder ein staatlich kontrolliertes Unternehmen anbieten oder Konzessionen vergeben, höchstens so viele wie seine Spielbankkonzessionen. Die GGL ist dafür nicht zuständig, und jede Landeserlaubnis gilt nur in diesem Land.
Für legale virtuelle Automatenspiele schreibt § 22a unter anderem vor: höchstens 1 € Einsatz pro Spiel, eine durchschnittliche Spieldauer von mindestens fünf Sekunden, keine Autoplay-Funktion, keine Jackpots und kein gleichzeitiges Spielen an mehreren Automaten. Einsätze und Gewinne laufen nur in Euro, und die durchschnittliche Auszahlungsquote muss angezeigt werden. Jeder Spieler hat pro Anbieter ein einziges Spielkonto mit Identitätsprüfung; vor der Verifizierung ist das Spielen auf 72 Stunden und 100 € Einzahlungen begrenzt, Auszahlungen sind dann nicht möglich. Der Gerichtshof der EU hat am 16. April 2026 (Rechtssache C-440/23) bestätigt, dass Mitgliedstaaten für Online-Casinospiele eine eigene Erlaubnis verlangen dürfen und dass eine maltesische Lizenz sie nicht ersetzt.
Die GGL-Whitelist: legale Online Casinos in Deutschland prüfen
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale) ist die Erlaubnis- und Aufsichtsbehörde für virtuelle Automatenspiele, Online-Poker, Sport- und Pferdewetten im Internet sowie bundesweite Lotterien. Seit 1. Juli 2022 geht sie auch gegen unerlaubtes Online-Glücksspiel und dessen Werbung vor. Nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 veröffentlicht sie die amtliche Übersicht erlaubter Anbieter (Whitelist). So prüfen Sie einen Anbieter:
- Filtern Sie nach Glücksspielart, etwa „Virtuelle Automatenspiele“, oder nutzen Sie die Volltextsuche.
- Gleichen Sie die exakte Domain unter „Internetseite(n)“ ab.
- Prüfen Sie das Vertriebsgebiet und das Erlaubnisdatum.
- Lizenzierte Anbieter müssen ihre Erlaubnis und die ausstellende Behörde auf ihrer Startseite angeben (§ 6e Abs. 3).
Am 19. Oktober 2026 enthielt die Whitelist rund 36 Anbieter-Einträge für virtuelle Automatenspiele, viele davon mit mehreren Domains, und fünf Einträge für Online-Casinospiele, alle mit Landeserlaubnis: in Bayern die Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung (spielbanken-bayern-online.de), in Schleswig-Holstein Merkur Bets Malta, NOVOLINE.DE GmbH, Skill On Net Limited und Tipico Karlsruhe Limited. Ein Anbieter, der nicht auf der Liste steht, hat keine deutsche Erlaubnis.
OASIS und LUGAS: Sperrdatei und Einzahlungslimit
Das Spielersperrsystem OASIS wird vom Regierungspräsidium Darmstadt geführt. Eine Selbstsperre ist kostenlos, dauert in der Regel ein Jahr und mindestens drei Monate; eine Fremdsperre, die Dritte beantragen, gilt zwölf Monate. Online-Anbieter bieten zusätzlich eine 24-stündige Kurzzeitsperre an, oft „Panik-Button“ genannt. Eine Sperre endet nicht von selbst, Sie müssen ihre Aufhebung beantragen.
LUGAS, das länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem, besteht aus der Limitdatei, die das anbieterübergreifende Einzahlungslimit durchsetzt, der Aktivitätsdatei, die paralleles Spielen bei zwei Anbietern verhindert, und der Meldung an die Aufsicht. Das Einzahlungslimit darf grundsätzlich 1.000 € im Monat nicht übersteigen (§ 6c Abs. 1). Erhöhungen wirken erst nach sieben Tagen, Senkungen sofort, und Anbieter dürfen kein höheres Limit bewerben.
Wer nach einem „Online Casino ohne OASIS“ sucht, landet zwangsläufig bei Anbietern ohne deutsche Erlaubnis: Nur Anbieter auf der Whitelist sind an OASIS und LUGAS angeschlossen. Bei allen anderen greifen weder Ihre Sperre noch das Monatslimit, und die Teilnahme ist in Deutschland strafbar (siehe unten). Auch die fünf Casinos auf dieser Seite sind nicht angeschlossen.
Durchsetzung: Netzsperren, Zahlungsunterbindung, Rückforderungen
Im Jahr 2024 hat die GGL 1.788 Websites geprüft (1.053 mit Glücksspiel, 735 mit Werbung) und 231 Untersagungsverfügungen erlassen, 148 davon allein wegen Werbung. 657 Seiten waren nach Netzsperren in Deutschland nicht mehr erreichbar, 459 nach Untersagungsverfügungen, und bei 165 Seiten funktionierte nach der Zahlungsunterbindung keine Zahlungsmethode mehr. Die Zahlungsunterbindung hat das OVG Sachsen-Anhalt am 26. Oktober 2023 bestätigt (3 M 72/23). Netzsperren gegenüber Zugangsanbietern sind dagegen nur eingeschränkt möglich: Das Bundesverwaltungsgericht entschied am 19. März 2025 (8 C 3.24), dass die GGL sie nur gegenüber einem Anbieter anordnen darf, der nach dem Telemediengesetz verantwortlich ist. Der Zweite Glücksspieländerungsstaatsvertrag soll diese Regel neu fassen; alle Länder haben ihn unterzeichnet, im Oktober 2026 lief die Ratifizierung aber noch.
Für Spieler wichtig sind die Klagen auf Rückforderung von Spielverlusten bei Anbietern ohne deutsche Erlaubnis. Der EuGH hat am 16. April 2026 entschieden, dass das Unionsrecht dem früheren deutschen Verbot, der Nichtigkeit solcher Verträge und der Klage eines Verbrauchers gegen einen in Malta lizenzierten Anbieter nicht entgegensteht. Der Bundesgerichtshof hat im Leitentscheidungsverfahren I ZR 216/25 am 17. September 2026 verhandelt und will sein Urteil am 28. Januar 2027 verkünden.
Österreich: Glücksspielmonopol und Reform
In Österreich ist Glücksspiel nach dem Glücksspielgesetz (GSpG) von 1989 ein Monopol des Bundes, das über Konzessionen vergeben wird. Verwaltungsgerichtshof, Verfassungsgerichtshof und Oberster Gerichtshof haben 2016 bestätigt, dass dieses Monopol mit dem Unionsrecht vereinbar ist. Die Konzessionsliste des Finanzministeriums führt Online-Glücksspiel nur bei der Österreichischen Lotterien GmbH, die „Elektronische Lotterien“ auf win2day.at betreibt; ihre Konzession läuft bis 30. September 2027. Die Casinos Austria AG hält die Konzessionen für die zwölf Spielbanken, ein Online-Angebot nennt ihr Eintrag nicht.
Am 4. August 2026 hat das Finanzministerium den Entwurf eines neuen Glücksspielgesetzes bei der Europäischen Kommission notifiziert; das löst eine dreimonatige Stillhaltefrist aus, erst danach kann das Parlament abstimmen. Der Entwurf sieht ein offenes Konzessionsverfahren für Online-Glücksspiel vor. Illegale Anbieter sollen ihr Angebot bis 1. Jänner 2027 einstellen, sonst müssen sie 18 Monate (ab 2030: 24 Monate) warten, bevor sie eine Konzession erhalten können. Dazu kommen Payment Blocking, Black Listing und Netzsperren, ein zentrales Sperrregister und ein zentrales Einzahlungslimit mit niedrigeren Grenzen für 18- bis 26-Jährige. Stand 19. Oktober 2026 ist der Entwurf noch kein Gesetz, und Netzsperren sind derzeit nicht möglich. Nach ständiger Rechtsprechung des OGH können Spieler Verluste bei nicht konzessionierten Online-Casinos zurückfordern (etwa 1 Ob 37/22f vom 23. März 2022); das Ministerium spricht von rund 20.000 geschädigten Spielerinnen und Spielern mit offenen Ansprüchen.
Schweiz: Geldspielgesetz und ESBK-Sperrliste
Seit 1. Januar 2019 gilt das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS). Die ESBK beaufsichtigt Spielbankenspiele an Land und online, die Gespa die Grossspiele, also Lotterien und Sportwetten von Swisslos und Loterie Romande. Legal sind nur Online-Casinos, deren Spielbank eine erweiterte Konzession und eine Bewilligung der ESBK für ihre Spiele hat. Die ESBK nennt derzeit zehn Spielbanken mit Online-Plattform: Baden, Bern, Luzern und Lugano (A-Konzession) sowie Pfäffikon, Interlaken, Davos, Meyrin, Locarno und Mendrisio (B-Konzession).
Nicht bewilligte ausländische Online-Casinos sperrt die ESBK per DNS. Ihre Sperrliste wird viermal im Jahr aktualisiert, Schweizer Internetanbieter müssen sie innerhalb von fünf Tagen umsetzen, und gesperrte Nutzer sehen eine Warnseite; die aktuelle Liste stammt vom 25. August 2026. Spieler machen sich nach Art. 130 BGS nicht strafbar, wenn sie bei einem nicht bewilligten Angebot spielen, Einsätze und Gewinne können aber im Strafverfahren gegen den Betreiber eingezogen werden. Die Spielsperre gilt schweizweit und seit 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele ist verboten (Art. 74 BGS) und kann mit bis zu 500.000 CHF gebüsst werden.
Weitere regulierte Märkte
Großbritannien
Der Gambling Act 2005, erweitert durch den Gambling (Licensing and Advertising) Act 2014, verlangt von jedem Anbieter, der Kunden in Großbritannien bedient, eine UKGC-Lizenz, egal wo das Unternehmen sitzt. Lizenznehmer müssen Identität und Alter prüfen, bevor ein Kunde spielen kann (seit 7. Mai 2019), dürfen keine Kreditkarten für Glücksspiel annehmen (seit 14. April 2020), müssen den Einsatz an Online-Slots auf 5 GBP pro Dreh begrenzen, für 18- bis 24-Jährige auf 2 GBP (seit Frühjahr 2025), und dürfen keinen höheren Bonusumsatz als das Zehnfache des Bonus verlangen (seit 19. Januar 2026).
Ontario
Ontario hat seinen regulierten Markt am 4. April 2022 geöffnet. Die Alcohol and Gaming Commission of Ontario registriert und beaufsichtigt die Anbieter, iGaming Ontario schließt die Betriebsverträge, unter denen sie Spiele anbieten. Eine Seite, die nicht im Anbieterverzeichnis von iGO steht, gehört nicht zum regulierten Markt.
Schweden und Dänemark
Beide Länder verlangen von jedem Anbieter, der ihre Einwohner anspricht, eine eigene Lizenz und betreiben nationale Sperrsysteme (Spelpaus in Schweden, ROFUS in Dänemark), die lizenzierte Seiten abfragen müssen. Nicht lizenzierte Seiten sind an keines der beiden Systeme angeschlossen.
Niederlande
Seit 1. Oktober 2021 dürfen nur KSA-Lizenznehmer niederländischen Einwohnern Online-Casinospiele anbieten, und sie müssen jeden Spieler vor dem Spiel mit CRUKS abgleichen.
Was eine Offshore-Lizenz leistet und was nicht
| Lizenz | Was sie dem Spieler bietet | Was sie nicht leistet |
|---|---|---|
| Malta Gaming Authority (MGA) | Aufsicht in der EU, ein öffentliches Register, vorgeschriebene alternative Streitbeilegung (die Player Support Unit der MGA entscheidet seit 1. April 2019 nicht mehr über einzelne Streitfälle) | Ein Recht, Länder mit eigener Lizenzpflicht wie Schweden oder Deutschland anzusprechen |
| Curacao Gaming Authority (CGA) | Direkte Lizenzen nach der National Ordinance on Games of Chance (LOK), in Kraft seit 24. Dezember 2024; Streitfälle gehen an eine von sieben durch die CGA zertifizierten Schlichtungsstellen | Selbst in Einzelbeschwerden vermitteln oder die Seite in Ihrem Land legal machen |
| Anjouan (die Lizenz aller fünf Casinos, die wir aufführen) | Eine Lizenz, die sich über das Siegel der Seite und das öffentliche Register auf anjouangaming.com prüfen lässt; Beschwerden über das Siegel, Antwort des Betreibers innerhalb von 30 Tagen | Eine Beschwerdestelle der Behörde selbst oder Legalität in Ihrem Land |
| Tobique Gaming Commission, Kahnawake Gaming Commission | Aufsichtsbehörden von First Nations in Kanada mit öffentlichen Listen oder Prüfwerkzeugen | Die Seite zum Teil des regulierten Marktes in Ontario machen |
Machen Sie sich strafbar, wenn Sie in einem Offshore-Casino spielen?
In der Regel richtet sich das Gesetz gegen das Unternehmen. Das schwedische Recht zielt auf Betreiber und Vermittler von nicht lizenziertem Glücksspiel, nicht auf den Spieler; Australiens Interactive Gambling Act stellt das Anbieten der Spiele für den Betreiber unter Strafe; im Vereinigten Königreich trifft der Straftatbestand den Anbieter ohne Lizenz. Das Schweizer Geldspielgesetz stellt ausdrücklich klar, dass Spieler sich nicht strafbar machen. Deutschland ist unter den großen europäischen Märkten die wichtigste Ausnahme: § 285 StGB bestraft die Beteiligung an unerlaubtem öffentlichem Glücksspiel mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen, auch wenn einzelne Spieler selten verfolgt werden. Die GGL betont, dass die Teilnahme an unerlaubtem Glücksspiel strafbar ist, und gibt Fälle an die Staatsanwaltschaft ab. In Österreich richten sich die Strafbestimmungen des Glücksspielgesetzes an Anbieter und an diejenigen, die verbotene Ausspielungen im Inland bewerben.
Auch wenn Sie sich nicht strafbar machen, hat das Spielen außerhalb des lizenzierten Marktes Ihres Landes Folgen. OASIS und die Schweizer Spielsperre greifen nicht, das LUGAS-Limit gilt nicht, lokale Beschwerdestellen können nicht helfen, Banken und Zahlungsdienste blockieren unter Umständen Zahlungen, und Gewinne können steuerpflichtig sein, wo lizenzierte Gewinne steuerfrei wären. In der Schweiz sind Gewinne aus Online-Casinos mit Schweizer Konzession seit 1. Januar 2026 bis 1.071.000 CHF steuerfrei; diese Befreiung gilt nur für Spiele, die nach dem Geldspielgesetz bewilligt sind. In Schweden werden Nettogewinne aus Casinos außerhalb des EWR mit 30 % als Kapitalertrag besteuert.
So prüfen Sie, ob ein Casino für Sie lizenziert ist
- Suchen Sie den Firmennamen des Betreibers und die Lizenznummer im Footer oder in den AGB. Eine Seite, die kein Unternehmen nennt, ist ein Warnsignal.
- Schlagen Sie den Betreiber im Register der Behörde selbst nach, nicht anhand eines Siegelbildes: in der GGL-Whitelist, auf der ESBK-Liste der Online-Spielbanken, in der Konzessionsliste des österreichischen Finanzministeriums, im öffentlichen Register der UKGC, im MGA-Register unter authorisation.mga.org.mt, im KSA-Register, in den Lizenzlisten von Spelinspektionen und Spillemyndigheden, im Anbieterverzeichnis von iGaming Ontario oder im Register der CGA.
- Prüfen Sie, ob das Register genau die Webadresse nennt, die Sie verwenden. Lizenzen gelten für bestimmte Domains, und es gibt Nachahmerseiten.
- Prüfen Sie den Status der Lizenz (erteilt, ausgesetzt, widerrufen) und welche Spielarten sie abdeckt. In Deutschland ist das entscheidend, weil eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele keine Tischspiele wie Roulette umfasst.
- Prüfen Sie dann anhand der Tabelle oben die Regeln Ihres eigenen Landes. Ein gültiger MGA-Eintrag beantwortet die erste Frage, nicht die zweite und die dritte.
Anjouan-Lizenzen prüfen Sie über das Siegel auf der Casino-Seite, sofern es eines gibt, und über die Lizenznummer im öffentlichen Register; eine Suche nur nach der Domain auf der Seite der Behörde liefert kein verlässliches Ergebnis. Von den Casinos, die wir aufführen, nennt nur Trixino auf den eigenen Seiten Betreiber und Lizenz so, dass sie mit dem Register übereinstimmen. Rivo Casino, Wildzy und Seven Casino nennen auf ihren Seiten kein Unternehmen, sodass wir sie nur über das Register einer Lizenz zuordnen konnten. Die AGB aller fünf unterstellen den Vertrag außerdem dem Recht von Curaçao, obwohl die Lizenz aus Anjouan stammt.
Woran Sie erkennen, dass ein Casino in Ihrem Land nicht legal ist
- Ihr Land steht auf der Liste gesperrter Länder des Casinos, die Seite lässt Sie aber trotzdem registrieren.
- Ihre Bank lehnt die Zahlung ab oder kennzeichnet sie als Glücksspiel bei einem nicht lizenzierten Händler.
- Die Seite steht nicht im Register Ihrer Aufsichtsbehörde, etwa auf der GGL-Whitelist, und Ihr Land verlangt eine eigene Lizenz.
- Ihr Internetanbieter sperrt die Seite, wie in Norwegen, Australien, der Schweiz oder Deutschland.
- Sie nennt keinen Betreiber, oder das genannte Unternehmen passt nicht zum Register.
Das erste Warnsignal trifft auf einige der Casinos zu, die wir aufführen. Die Registrierungsformulare, die wir bei Rivo Casino, Smash Casino und Wildzy gesehen haben, bieten weiterhin Länder an, die ihre eigenen AGB ausschließen, etwa das Vereinigte Königreich, Deutschland und die Niederlande. Dass Sie sich registrieren können, macht das Spielen weder legal noch sicher, und nach ihren AGB darf der Betreiber das gesamte Guthaben eines Spielers einbehalten, der eine Ländersperre per VPN umgeht.
Legal ist nicht dasselbe wie sicher
Ein Casino mit Lizenz in Ihrem Land bietet Ihnen den stärksten Schutz, doch eine Lizenz allein garantiert keine guten Bedingungen, schnelle Auszahlungen oder einen fairen Umgang mit Boni. Prüfen Sie auch Auszahlungslimits, Beschwerdewege und AGB. Unsere Checkliste für sichere Online-Casinos deckt diese Prüfungen ab, und unsere redaktionellen Richtlinien erklären, wie wir Lizenzen prüfen, bevor wir ein Casino aufnehmen.
Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Diese Casinos sind nicht für Sie
Keines der fünf Casinos auf dieser Seite hat eine Erlaubnis nach dem GlüStV 2021 oder steht auf der GGL-Whitelist, keines hat eine österreichische Konzession, und keines hat eine Konzession der ESBK. Alle fünf führen Deutschland und Österreich in ihren AGB als gesperrte Länder. Für Spieler in Deutschland wäre die Teilnahme unerlaubtes Glücksspiel im Sinne von § 285 StGB, und die Schutzregeln des GlüStV 2021 gelten dort nicht: kein Abgleich mit OASIS, kein LUGAS-Limit von 1.000 € im Monat, keine Einsatzgrenze von 1 € pro Dreh. Die Schweiz nennen die fünf in ihren AGB nicht ausdrücklich, ihr Angebot ist dort aber nicht bewilligt und damit nicht legal; die Schweizer Spielsperre greift bei ihnen nicht. Wenn Sie in Deutschland leben, wählen Sie einen Anbieter von der GGL-Whitelist; in Österreich ist win2day.at das konzessionierte Online-Angebot, in der Schweiz finden Sie die bewilligten Online-Casinos auf der Liste der ESBK. Dasselbe gilt im Übrigen für Großbritannien: Keines der fünf hat eine UKGC-Lizenz, alle schließen das Vereinigte Königreich aus, und GAMSTOP erfasst nur UKGC-lizenzierte Seiten.
Verantwortungsvoll spielen
Wenn Glücksspiel keinen Spaß mehr macht, nutzen Sie das Hilfsangebot Ihres Landes aus der Tabelle oben. Glücksspiel ist nur für Erwachsene: in den meisten Ländern ab 18, in einigen später (für in Estland lizenzierte Casinos etwa ab 21). Setzen Sie ein Einzahlungslimit, bevor Sie einen Bonus annehmen, betrachten Sie jeden Bonus als Unterhaltung und nicht als Einkommen, und hören Sie auf, wenn Sie Verlusten hinterherjagen. In Deutschland erreichen Sie die kostenlose und anonyme Telefonberatung des BIÖG (früher BZgA) unter 0800 1 37 27 00, montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr; „Check dein Spiel“ bietet einen Selbsttest sowie Online- und E-Mail-Beratung, die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 erreichbar. In Österreich hilft die Glücksspielsucht-Hotline unter 0800 20 52 42 oder die Spielsuchthilfe Wien unter 01 544 13 57, in der Schweiz die nationale Helpline von SOS Spielsucht rund um die Uhr unter 0800 040 080. Eine OASIS-Selbstsperre beantragen Sie beim Regierungspräsidium Darmstadt. Unser Ratgeber zu verantwortungsvollem Spielen listet Werkzeuge und Hilfsangebote nach Ländern auf.
18+. Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie sich leisten können. Kostenlose Hilfe: BZgA „Check dein Spiel“ (0800 1 37 27 00), Spielsuchthilfe Österreich, SOS Spielsucht Schweiz.
FAQ: Häufige Fragen zu legalen Online Casinos
Sind Online-Casinos in Deutschland legal?
Das hängt vom Land ab, in dem Sie sich befinden. In Deutschland sind virtuelle Automatenspiele und Online-Poker legal, wenn der Anbieter auf der GGL-Whitelist steht; Online-Casinospiele wie Roulette regelt jedes Bundesland selbst. Österreich hat ein Glücksspielmonopol mit win2day.at als konzessioniertem Online-Angebot, in der Schweiz sind nur Online-Casinos mit ESBK-Konzession erlaubt. Großbritannien, Ontario, Schweden, Dänemark, die Niederlande, Spanien, Italien und Teile der USA lizenzieren Online-Casinos; Frankreich erlaubt keine Online-Casinospiele, und in Australien macht sich ein Betreiber strafbar, der sie Australiern anbietet. Legal ist ein Casino für Sie dann, wenn das Recht Ihres Landes es zulässt.
Macht eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ein Casino in meinem Land legal?
Nein. Eine MGA- oder Curaçao-Lizenz erlaubt dem Betreiber, von diesem Standort aus nach den Regeln der jeweiligen Behörde Spiele anzubieten. Ob er Spieler in Ihrem Land bedienen darf, entscheidet das Recht Ihres Landes. Der EuGH hat am 16. April 2026 (C-440/23) bestätigt, dass eine maltesische Lizenz die deutsche Erlaubnis nicht ersetzt, und Schweden hat im Januar 2026 dem in Malta lizenzierten Anbieter Claymore Malta untersagt, ohne schwedische Lizenz Spiele für Schweden anzubieten.
Mache ich mich strafbar, wenn ich in einem Offshore-Casino spiele?
In den meisten Ländern zielt das Gesetz auf den Anbieter, nicht auf den Spieler, doch das gilt nicht überall. In Deutschland ist schon die Beteiligung an unerlaubtem öffentlichem Glücksspiel nach § 285 StGB strafbar, auch wenn einzelne Spieler selten verfolgt werden. In der Schweiz machen sich Spieler nach Art. 130 BGS nicht strafbar. Wer bei nicht lizenzierten Anbietern spielt, verliert außerdem den Schutz durch Sperrsysteme wie OASIS, Einzahlungslimits und lokale Beschwerdewege.
Wie prüfe ich, ob ein Online-Casino lizenziert ist?
Suchen Sie den Firmennamen des Betreibers und die Lizenznummer im Footer oder in den AGB und schlagen Sie beides im Register der Behörde selbst nach, etwa in der GGL-Whitelist für Deutschland, auf der ESBK-Liste der Online-Spielbanken für die Schweiz, im öffentlichen Register der UK Gambling Commission oder im MGA-Register. Der Registereintrag sollte genau die Webadresse nennen, die Sie verwenden.
Kann ich die Casinos auf dieser Seite aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz nutzen?
Nein. Keines der fünf Casinos hat eine deutsche Erlaubnis, eine österreichische oder eine Schweizer Konzession. Alle fünf schließen Spieler aus Deutschland und Österreich in ihren AGB aus, und in der Schweiz ist ihr Angebot nicht bewilligt. Spieler in Deutschland sollten einen Anbieter von der GGL-Whitelist wählen, Spieler in der Schweiz ein Online-Casino von der Liste der ESBK, Spieler in Österreich das konzessionierte Angebot win2day.at.
Ab welchem Alter darf man in Online-Casinos spielen?
In den meisten Ländern ab 18, darunter Deutschland, Großbritannien, Schweden, Dänemark und die Niederlande. Manche setzen die Grenze höher, etwa 21 Jahre für in Estland lizenzierte Casinos und 21 Jahre in den US-Bundesstaaten mit legalem Online-Casino-Markt.
Quellen
- GGL: Übersicht erlaubter Anbieter (Whitelist)
- Glücksspielstaatsvertrag 2021, § 4 (Bayern.Recht)
- Glücksspielstaatsvertrag 2021, § 22a: virtuelle Automatenspiele (Bayern.Recht)
- Glücksspielstaatsvertrag 2021, § 6c: anbieterübergreifendes Einzahlungslimit (Bayern.Recht)
- GGL: Die Spielerschutzmaßnahmen des GlüStV 2021 im Überblick
- GGL: FAQ für Spielende zu LUGAS und zur Whitelist
- GGL: Unerlaubtes Glücksspiel, Zahlen 2024
- Bundesverwaltungsgericht: Pressemitteilung 17/2025 zu Netzsperren
- Gerichtshof der EU: Pressemitteilung Nr. 53/26 zur Rechtssache C-440/23
- Bundesgerichtshof: Pressemitteilung Nr. 129/2026 (I ZR 216/25)
- Strafgesetzbuch, § 285
- BMF Österreich: Konzessionäre und Ausspielbewilligte
- BMF Österreich: Pressemeldung zum neuen Glücksspielgesetz (August 2026)
- OGH 1 Ob 37/22f vom 23.03.2022 (RIS)
- ESBK: Online-Spielbanken
- ESBK: Nicht bewilligte Online-Spiele und Sperrliste
- ESBK: Fragen und Antworten
- ESTV: Geldspielgesetz, verrechnungssteuerliche Behandlung der Gewinne (2026)
- UK Gambling Commission: öffentliches Register
- AGCO: Aufgaben von AGCO und iGaming Ontario
- iGaming Ontario: Anbieterverzeichnis
- Spelinspektionen: Lizenzinhaber
- Spillemyndigheden: Leitlinien für Anbieter von Sportwetten und Online-Casinos
- Kansspelautoriteit: Gesetz über Glücksspiel aus der Ferne in Kraft
- ANJ: Bekämpfung des illegalen Angebots
- GRAI: Stufen der Lizenzvergabe
- MGA-Register: Prüfung von Lizenznehmern
- Curacao Gaming Authority
- India Code: The Promotion and Regulation of Online Gaming Act, 2025 (Act 32 of 2025)
- Press Information Bureau: Indien erlässt den Online Gaming Act 2025 und verbietet alle Formen von Online-Echtgeldspielen